"Leuchtende Stahlstäbe" im Park
In konstruktiver Hinsicht ist das Bauwerk als reine Stahlkonstruktion entworfen, bestehend aus Rundrohrstützen 219,1 mm, welche seitlich am Brückenkörper biegesteif angeschlagen sind.
Die Neigung der 'wilden' Stäbe beträgt - je nach Stellung - 65° bis 90°. Sie stützen sich leichtfüßig in dem weichen Gelände ab und stellen in ihrer Summe eine Bewegungsbehinderung dar.
Auf die Stützen wurden "leuchtende" Stäbe aufgesetzt, welche ein gleichmäßig glimmendes Licht erzeugen und eine besondere Atmosphäre im neuen Westpark erzeugen, so daß die Parkbesucher abends durch einen scheinbar schwebenden Wald aus glimmernden Stäben flanieren.
Die Konstruktion der Lichtstäbe basiert auf zylindrischen und satinierten Acryl-Rohren und einem jeweils innenliegenden kegelförmige 'Extraktor', welcher eine gleichmäßige und schattenfreie Ausleuchtung erzeugt. Die große Schlankheit und Steifigkeit der schrägen Lichtstäbe wurde durch eine Stahlseele erreicht, welche axial vom oberen Abschluß bis zur unteren Haltekonstruktion geführt ist.
Das Licht wird von den Geländern aus verzinkten Schweißpressrosten und von einer Glasabstreuung des Brückenbelages reflektiert. |