Der Deutsche Leichtathletikverband hat Anspruch auf ein Gebäude, das ihn in seinem Charakter, sowie seiner gesellschaftlichen Aufgabe entsprechend, darstellt. Dies ist mit der Idee des Pavillons und der damit verbundenen Offenheit nach außen idealtypisch gelöst.
Das Bauwerk ist ein einfacher Skelettbau, auf das Notwendigste reduziert, weitgehend mit Flachdecken aus Stahlbeton, einschl. der obersten Decke. Darüber ist eine extensive Dachbegrünung mit geordneter Entwässerung zur Traufe vorgesehen.
Struktur und Haltung der Organisation des Deutschen Leichtathletik-Verbandes wird zum baulichen Gefüge ablesbar umgesetzt. So ordnen sich zum Beispiel die Fassadenelemente des Basisgeschosses spielerisch, gleich Individuen, in ein regelndes Gefüge ein. Im Innern sind die verschiedenen Referate um einen gemeinsamen Binnenbereich gruppiert. Für Selbstdarstellung und Sonderveranstaltungen besteht ein Angebot, flexibel nutzbar mit zuschaltbaren Sitzungsräumen.
Flexibilität besteht bei der Zuordnung der Referate und deren Raumgröße: die beliebig versetzbaren Trennwände sind abgestimmt auf ein Möbeltrennwand-/Schranksystem mit Elementen von 0,90m Länge, die eine problemlose und austauschbare Bestückung mit Registratur, Hängemappensätzen, Tablarträgern, etc. erlauben. |