Der geplante Neubau soll als Anbau an die in den Jahren 1984/ 85 in Nutzung genommene Sporthalle am Standort Damaschkestraße realisiert werden.
Das neu zu errichtende Gebäude wird das Institut für Sportwissenschaften aufnehmen.
Das Institutsgebäude ist als zweigeschossiger Neubau konzipiert. Die Verbindung der Geschosse ist mit einer zweiläufigen Treppe und einem behindertengerechten Aufzug, als allgemeine Erschließung, geplant. Der natürliche Geländeversprung wird durch ein Splitlevel im EG aufgenommen. Darüber hinaus sind Anpassungen im Bestand erforderlich.
Für den Betrieb des geplanten Kraftraumes werden im Erdgeschoss Umkleideräume mit angeschlossenen Waschräumen vorgesehen. Des Weiteren sind eine WC-Anlage und ein Technikraum geplant. Es wird ein Zugang zum Kraftraum geschaffen.
Das Erdgeschoss wird höhengleich mit dem Zugang der bestehenden Sporthalle ausgeführt. Hier werden der Kraftraum sowie, als erweiterte Verkehrsfläche, ein Foyer mit Automatenbetrieb sowie Sitz- und Stehgelegenheiten platziert. Das Foyer erhält Zugangsmöglichkeiten für den angrenzenden Fußweg sowie für einen Eingangsbereich, welcher die Sporthalle und das neu zu errichtende Gebäude verbindet. Es besteht eine optionale Erweiterungsmöglichkeit von ca. 200m².
In dem mit der Damaschkestraße höhengleichen Erdgeschossteil sind eine Bibliothek, als Multifunktionsraum geplant, und der Zugang zu den Institutsflächen angesiedelt. Das Foyer erhält eine separate Zugangsmöglichkeit, höhengleich mit dem anschließenden Zugangsweg.
Im Obergeschoss werden die Institutsflächen einschließlich Archiv und büronotwendigen Nebenräumen angeordnet.
Die Ost- und Westfassade wird als Pfosten- Riegelkonstruktion mit außen liegendem Sonnenschutz ausgeführt, mit teilweise geschlossenen Fassadenpaneelen. Nord- und Südfassade sind weitgehend geschlossen. Die Fassade kann für den optionalen Erweiterungsbau versetzt werden.
Das Dach wir als Flachdach mit Auflagematerial aus Kies und einer extensiven Dachbegrünung ausgeführt.
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