Ziel der Baumaßnahme ist der Schutz und die Sicherung der historisch bedeutenden Kaiserpfalz sowie die Herstellung einer geeigneten Besucherführung durch wesentliche Teile der Anlage.
Die baugeschichtliche Untersuchung hat ergeben, dass der Turm über einen oder mehrere Einstiege erschlossen wurde und die Funktion eines Bergfriedes mit mehreren inneren Ebenen hatte. Dies soll u.a. bei der Erschließung den heutigen Besuchern deutlich werden.
Die Treppenanlage besteht aus 4 übereinander angeordneten Tragwerksebenen. Die drei Zwischenpodeste werden mittels der zentralen Scheibe an die oberste Ebene abgehängt und mit Stahltreppen biegesteif verbunden.
Der jetzige obere Abschluss (15. Jahrh.) entspricht nicht der ursprünglichen Gestalt und soll in moderner Formensprache ein Schutzdach erhalten, wobei dies seitlich offen gehalten werden soll, um eine Durchlüftung des Turminneren zu erreichen.
Das Dach wird als Stahl-Glas-Konstruktion ausgeführt. |