
Die Baustelle in rund 800 Höhenmetern am Mühlenkopf im Hochsau-erland ist bei Regen, Matsch und Schnee nur mit geländegängigen Fahrzeugen erreichbar. Raupen und Bagger mußten an Seilen hängend den 300m langen Hang mit Aufsprungbahn und Schanze bearbeiten, ein unvergessliches Erlebnis für Wanderer, Wild und Bauleiter.
Bereits Mitte Juli wurde ein 1:1 Muster der Anlaufspur aufgebaut. Die Rohbauarbeiten für das Basisgebäude mit Nebenräumen sowie für den 30 Meter hohen Aufzugsturm wurden Mitte August fertiggestellt.
Mußten früher die Sportler noch den Hang und die Treppen emporsteigen und anschließend mit schweren Knien versuchen, sportliche Höchstleistungen zu vollbringen, werden sie in Zukunft mit einer Stand-seilbahn befördert und den Rest der Strecke in einem beleuchteten, zum Tal hin verglasten Aufzug emporschweben. Über einen kurzen Steg werden sie den vollkommen verglasten “Schanzenkopf” betreten, mit Blick über das gesamte “Paradies”, so der Name des Tales.
Mehr Komfort, wettkampfgerechte Technik und verbesserte Möglichkeiten zur Einstimmung für noch weitere Sprünge der vom jugendlichen Publikum kreischend verehrten Springer Martin Schmitt, Sven Hannawald, Janne Ahonen oder Andreas Widhoelzl, der im letzten Februar den Willinger Schanzenrekord von 135 Metern aufstellte. |