
Der Schanzenkopf, bestehend aus einer zweigeschossigen Konstruktion und einem Dach mit ca. 12 m Durchmesser wurde ebenfalls in mehreren Teilen angeliefert und vor Ort auf einer Montagelehre zusammengesetzt. Der tragende Körper des Schanzenkopfs ist vergleichbar mit einem Schiffsrumpf aus Stahl mit innenliegenden Spanten. Darüber wurde ein Trägerrost aufgespannt, welcher später einen verglasten und witterungsgeschützten Aufenthaltsraum für die Springer beinhalten sollte.
Der schwierigste und spektakulärste Teil der Montage erfolgte im September 2000. Die Anlaufspur wurde auf zuvor gestellte Stahlstützen (Durchmesser 19 - 35 cm, Länge bis zu 16,8 m) mit einem 250-Tonnen-Kran und einem weiteren Hilfskran eingehoben. Das Stahlgewicht der Schanze und erforderlicher Stahlkonstruktionen beträgt insgesamt ca. 102 to. Bedingt durch die große Ausladung (Einschwenkradius) und Höhe der Schanze über dem Gelände (ca. 30 m am Schanzenkopf) kam schweres Gerät zum Einsatz. Bei allen Bau- und Montagephasen waren sorgfältige Prüf-, Fertigungs- und Sicherheitsaspekte zu beachten. |