
Nutzerentscheidend ist der visuelle Überblick über die Verkehrsstation mit einer direkten Zuführung von Bahnhofshalle und Querbahnsteig. Dies wird erreicht durch eine Umgruppierung von Treppe und Aufzug, wodurch von jeder Stelle Überblick und Orientierung gewährleistet wird und die Anlage insgesamt näher an den Querbahnsteig heranrückt.
Die Anordnung der Ausstattung auf den Bahnsteigen unterliegt keinen konstruktiven Zwängen und ist so gewählt, daß beginnend mit einer Infoachse nebst Zugzielanzeiger sich Ausstattungselemente in der vorgegebenen Zuganordnung wiederholen. Im Bereich der Türgruppen bleiben die Bahnsteige frei von jeglicher Ausstattung.
Bodenbeläge werden in Asphalt mit homogener Oberfläche realisiert. Die Beläge sind befahrbar und insbesondere rutschhemmend für die verlangten Neigungsbereiche.
Brüstungen, erforderlicher senkrechter Berührungsschutz und Aufzugsumhausungen werden Glas errichtet.
Der Stahlbetontrog erhält eine Bekleidung aus großformatigen Tafeln, welche in den Tunnelmund hineingezogen und durch integrierte Lichtstreifen aufgehellt werden. Die Lichtstreifen werden im Tunnel fortgeführt und enden in der städtischen Ausfahrtsrampe.
Die Station selbst erhält ausreichendes, seitliches Tageslicht und transluzente Überdeckungen im Bereich Querbahnsteig. Beginnend mit der Dämmerung wird das eigentliche Dachtragwerk mit Lichtquellen aufgehellt, welche in die Stützen integriert und von den seitlichen Umwehrungen aus gewartet werden können. Zusätzlich werden die Aufzugsumhausungen und die Treppenläufe ausgeleuchtet.
Sämtliche tragenden Teile sind so gestaltet, dass sie keinerlei Aufsitzflächen für Tauben oder für Staubablagerungen bieten und so die visuelle Qualität der Anlage lange Zeit erhalten bleibt.
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