Im Zuge des 5-spurigen Ausbaus der Prager Straße wurde ein Ersatzneubau der Prager Brücke erforderlich. Der Leitgedanke für den Entwurf besteht in der Integration der historischen Brückenaufbauten in einen zeitgemäßen Brückenneubau.
Aufgrund der geringen zur Verfügung stehenden Bauhöhe und der Forderung nach stützenfreier Überbauung der Bahngleise wird das Brückenbauwerk als fugen- und lagerloses Einfeld- Rahmentragwerk in Verbundbauweise ausgeführt.
Die denkmalgeschützten Sandsteinobelisken behalten ihre Symbolwirkung auf der Brücke. Eine transparente Geländerkonstruktion unterstreicht die Schlankheit des Überbaus.
Neben der funktional erforderlichen Beleuchtung der Brücke als Verkehrsraum sieht das Lichtkonzept eine atmosphärische Ausleuchtung der Gehwegbereiche und eine Akzentuierung der historischen Aufbauten vor.
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