Institut für Sport und Sportwissen-schaft

Kassel
Steckbrief
  • Ort
    Kassel
  • Plaungs- & Bauzeit
    02/2007 - 04/2013
  • Bauherr
    HBM, Hessisches Baumanagement Nord
  • Planer
    KM Architekten, Kassel (örtl. Bauleitung); B&G Ingenieure Bollinger & Grohmann GmbH, Frankfurt am Main; EFG Beratende Ingenieure, Fuldabrück; Döring Beratende Ingenieure, Kassel; Schulz Landschaftsarchitekten AKH, Kassel
  • Größe
    1.540 m² BGF
  • Funktionen
    Foyer, Kraftraum, Multifunktionsraum, Institutsflächen (Seminar, Vorlesung)
  • Kategorien
    bewegen verwalten kommunizieren
Beschreibung

Der Neubau des Instituts für Sport und Sportwissenschaften wurde als Anbau an die in den Jahren 1984/ 85 in Nutzung genommene Sporthalle, neben dem Auestadion gelegen realisiert.
Der vorhandene Geländesprung wurde konzeptionell für die interne Organisation genutzt. Der extern nutzbare Kraftraum liegt auf dem Niveau der Bestandshalle, während der Multifunktionsbereich mit Seminar- und Vorlesungsräumen mit dem Straßenniveau korrespondiert. Die Institutsflächen bilden einen darüber liegenden Kopfbau. Die Verbindung der Geschosse erfolgt über eine zweiläufige Treppe und einen behindertengerechten Aufzug, als allgemeine Erschließung.
Im Übergangsbereich zur Bestandshalle wurde als erweiterte Verkehrsfläche ein Foyer mit Automatenbetrieb und Sitz- und Stehgelegenheiten eingeplant. Dem Kraftraum angegliedert wird eine Erweiterungsfläche von ca. 200 m² für kommerzielle Nutzung.
Mit dem Neubau ist eine kommunikative Mitte und Sichtbarkeit des universitären Sports und der Sportwissenschaft gelungen.
Im Obergeschoss sind die Institutsflächen in Form von Büros einschließlich Archiv und büronotwendigen Nebenräumen. Um den Schallschutz zu gewährleisten wurden der Multifunktionsraum und Büros mit Deckensegeln ausgestattet.
Die Haustechnik wurde an die bestehenden Installationsleitungen der Sporthalle angeschlossen. Multifunktionsraum sowie die Büroräume erhielten eine EDV - gerechte Beleuchtung. In den genannten Bereichen wird die ELT - Zuleitung mit Brüstungs- bzw. Aufbaukanälen und einer LWL - Tertiärverkabelung installiert. Das Bauwerk verfügt über eine hocheffiziente energetische Hülle in markantem Grünton an Dach und Wand und unterschreitet durch die gewählten Dämmstärken den geltenden Jahresenergiebedarf (nach den gültigen Vorschriften der EnEV 09) um ca. 50%.