EJOT Logistikzentrum

Bad Laasphe
Steckbrief
  • Ort
    Bad Laasphe
  • Plaungs- & Bauzeit
    10/2006 - 04/2008
  • Bauherr
    EJOT Baubefestigungen GmbH, Bad Laasphe
  • Planer
    IKB, Düsseldorf; Miebach Logistik, Frankfurt am Main; König + Heunisch Beratende Ingenieure, Frankfurt am Main; DE-Plan, Gladenbach; Rexroth Ingenieure GmbH, Rödermark; ITA, Wiesbaden
  • Größe
    5.500 m² BGF
  • Funktionen
    Warenein- und Warenausgang, Büroflächen, Sozialräume, Technikflächen, Hochregallager, Versand
  • Kategorien
    verwalten produzieren
Beschreibung

Der bestehende und beengte Standort der EJOT Baubefestigungen in der Lahn-Aue von Bad Laasphe konnte sich durch Zukauf des Wied’schen Geländes zu einem Logistikzentrum mit Produktion entwickeln. Auf dem ca. 12.000 m² großen, heterogen gewachsenen Eckgrundstück, behalten das vorhandene Verwaltungsgebäude und das markante Regallager ihre bisherige Funktion, alle anderen Produktions- und Lagerstätten auf dem Gelände entfielen.

Konzeptionell wurde das umzusetzende Raumprogramm in 2 klare Baukörper und ein untergeordnetes Verbindungsbauwerk als funktionales Rückgrat des Logistikzentrums gegliedert.

Sozialräume und Technikflächen ordnen sich peripher des beschriebenen Rückgrates an. Der Bedarf an zusätzlichen Büroflächen im Bereich Logistik, wurde durch die Überbauung der Überladebrücken im 1. OG gedeckt: eine einbündige Bürospange -mit Blick auf die Anlieferungszone- gibt dem Warenein- und -ausgang ein charakteristisches Erscheinungsbild.

Basierend auf einem wirtschaftlichen Konstruktionsraster wurde eine Tragstruktur mit Spannweiten von bis zu 30 m entwickelt, die als reine Stahlbetonfertigteilkonstruktion in Sichtbeton bei Produktion und Verwaltung zum Einsatz kam. Das 16m hohe Schmalganglager mit Verbindungsbauwerk verfügt über eine brandschutztechnisch erforderliche Mischkonstruktion aus Stahl und Stahlbeton, entwickelt aus vorgefertigten Elementen für kurze Montagezeiträume.

Die technische Ausstattung schließt auch die Erneuerung in den Bestandsgebäuden mit ein. So wurden alle Energiezentralen wie Heizung, Druckluft, Trafo erneuert und an dem neuem Standort errichtet. Die brandschutztechnisch erforderliche Sprinklerung des Bauwerkes erforderte einen Sprinklerkeller und als weiße Wanne unter dem Sozialbereich liegt.
Neben der Sprinklerung wurde eine Brandmeldeanlage für die Brandfrüherkennung eingebaut.

Medial besteht eine flächendeckende W-LAN Versorgung mit Accesspoints, sodass in allen Bereichen eine drahtlose Kommunikation und Datenübertragung möglich ist.

Die Halle für Warenein und -ausgang, in der sich die meisten Arbeitsplätze befinden, hat einen hohen Anteil an Tageslicht, welches durch das Oberlichtband im Dach sowie durch die Fenster entlang der Fassade einfällt. Verstärkt wird die freundliche Atmosphäre durch die hellen Oberflächen von Sichtbeton, Fassaden- und Dachblechen sowie der innovativen Wandbekleidung des Hochregallagers aus Streckmetall.