EJOT EDV Erweiterung

Berghausen
Steckbrief
  • Ort
    Berghausen
  • Plaungs- & Bauzeit
    01/1994 - 01/1996
  • Bauherr
    EJOT GmbH & Co. KG
  • Planer
    Ing. Gesellschaft Dr. Gruschka, Bensheim; Ing. Knester GmbH, Siegen; Prof. M. Pfeifer, Darmstadt; Berge-Bau GmbH & Co. KG, Erndtebrück; Heil Metallbau, Dautphetal-Wilhelmshütte; OTTO Luft- und Klimatechnik GmbH u. Co. KG., Bad Berleburg; Schröder GmbH, Bad Laasphe; Fa. VS – Vereinigte Spezialmöbelfa
  • Größe
    590 m² BGF
  • Funktionen
    Bürogebäude, EDV
  • Kategorien
    verwalten
Beschreibung

In einer landschaftlich reizvollen, schmalen Talsituation in Westfalen - von anspruchsvoller Architektur wenig verwöhnt - galt es für Pahl + Weber-Pahl, logistische Probleme an der bestehenden Fertigungsstätte eines metall- und kunststoffverarbeitenden Betriebes zu lösen. Dies gelang ihnen durch drei bauliche Ergänzungen und eine Neuordnung der Freiflächen, welche dem heterogenen Standort zugleich „Gesicht“, Struktur und erhebliche innerbetriebliche Verbesserungen brachten.
Neben einer witterungsgeschützten Kommissionierfläche und einem Wertstofflager mit einer innovativen Stabrostfassade entstand ein zweigeschossiges Bürogebäude, welches das im Aufbau begriffene digitale Zentrum sowie das zentrale Rechnungswesen des Unternehmens aufnehmen sollte. Das EDV-Herzstück wurde geschützt im hangseitig eingegrabenen Betonkörper platziert, die Büros vorgelagert zum Tageslicht.
Belüftung und Klimatisierung wurden besondere Bedeutung beigemessen, da aufgrund der Ausrichtung der Nutzungen alle Bildschirmarbeitsplätze nach Westen orientiert werden mussten und angrenzend eine Metallschraubenproduktion Schallemission erwarten ließ. Die Architekten untersuchten als mögliche Lösungen 2.Haut-Fassaden, Abluftsysteme und Vollklimatisierung, um zu einem einfachen aber technisch ausgereiften Modell zu gelangen. Die Wahl fiel auf ein Klimasystem, welches anpassungsfähig auf Veränderungen reagiert. Neben Kühldecken für Spitzenlasten entstand ein innovatives Zu- und Abluftsystem, bei dem Kaltluft von der Waldkante angesaugt und über vor der Fassade hängende Abluftkamine wieder abgegeben wird. Diese verleihen neben der technischen Ausgereiftheit dem Gebäude zugleich sein unverwechselbares Gesicht.